Neu in Sachsen: Die Asiatische Tigermücke

SMS/ ORIGO Agentur für Marketing

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Die Asiatische Tigermücke stammt ursprünglich aus Südostasien und hat sich, v.a. durch internationale Warentransporte, inzwischen weit verbreitet. Besonders in Südeuropa und im Südwesten Deutschlands ist die Asiatische Tigermücke bereits fest etabliert. Im September 2024 wurde diese invasive Mückenart erstmals in Sachsen, im Dresdner Stadtteil Äußere Neustadt, nachgewiesen.

Was sind aktuelle Gesundheitsrisiken?

Die Asiatische Tigermücke ist aufgrund ihres tagaktiven, aggressiven Stechens sehr lästig und kann den Aufenthalt im Freien massiv beeinträchtigen. Zudem ist sie ein effizienter Überträger zahlreicher (sub-)tropischer Infektionserreger, darunter des Dengue-, Chikungunya- und Zikavirus.

In Deutschland wird das Risiko einer Krankheitsübertragung aktuell noch als sehr gering eingeschätzt. In Ländern wie z.B. Italien und Frankreich, in denen sich die Asiatische Tigermücke schon seit Längerem etabliert hat, kommt es jedoch immer wieder zu Übertragungen und auch Ausbrüchen durch diese Krankheitserreger.

 

Bild 1: Pawich Sattalerd (iStock), Bild 2: mögliche Brutstätten

 

Wie können wir die Ausbreitung verhindern?

Asiatische Tigermücken sind sehr klein (mit Beinen kleiner als eine 1-Cent-Münze) und auffällig schwarz-weiß gemustert. Typisch ist eine einzelne weiße Linie über Kopf und Rücken. Die Hinterbeine haben fünf weiße Ringe und enden weiß.

Die wichtigste Maßnahme gegen die Ansiedelung und Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke ist, ihr die Möglichkeit zum Brüten zu nehmen. Sie brüten bevorzugt in kleinen Wasseransammlungen, beispielsweise in Gießkannen, Blumentopfuntersetzern, Vogeltränken, Sandspielzeug, Planschbecken oder verstopften Dachrinnen. Solche Brutstätten sollten beseitigt oder zumindest wöchentlich geleert werden.

Es ist besonders wichtig, dass verdächtigte Mücken gemeldet werden, um eine Ansiedlung in neuen Gebieten frühzeitig zu bemerken und zügig Maßnahmen gegen ihre weitere Vermehrung und Ausbreitung ergreifen zu können.

 

 

 

Mehr Infos zum Erkennen, Melden und Bekämpfen der Tigermücke sowie kostenlose Flyer gibt es auf der Internetseite der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen.

www.lua.sachsen.de/tigermuecken

PR Redaktion Kind+Kegel · 12.06.2026


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