Frühjahrsputz im Kinderzimmer: 10-Punkte-Checkliste
Bild von Anna Lisa auf Pixabay.
Unsere Autorin hat sich schon durch so manches Kinderzimmer gekämpft und teilt ihre besten Tipps und Tricks mit euch: Mit der Zeit – und gerade nach Weihnachten – ist es hilfreich mit den Kindern die eigenen Schätze und die Ordnung im Kinderzimmer unter die Lupe zu nehmen.
Besonders nützlich dabei: Die Haufen-Methode. Ich meine nicht die Art und Weise wie Teenager ihre Klamotten auf den Boden legen oder ihre Socken verteilen, das folgt nicht zwingend einem System. Ich meine eine Methode, die selbst kleine Kinder bereits umsetzen können. Das System funktioniert wie folgt: Ein Stapel (grün): „Das behalte ich“, ein Stapel (blau): „Das brauche ich nicht mehr“, ein Stapel (gelb): „Das bekommt meine kleine Schwester“ (wahlweise Bruder) und ein Haufen „Flohmarkt“. Kleine Ergänzung: In einigen Kinderzimmern eignet sich zudem ein Stapel: „Das ist abgelaufen!“ Das verstehen vermutlich am besten Eltern, die auch schonmal alte Schoko-Adventskalender oder den Geheimvorrat Süßigkeiten beim Aufräumen entdeckt haben.
Aber zurück zum Thema: Das Sortieren mit Hilfe der Haufen klappt gut. Denn meist haben Kinder ein gutes Gespür dafür, womit sie aktuell nicht spielen, welche Sachen nicht interessant sind und was auf keinen Fall fehlen darf. Zudem gibt es einen Moment, der beim Frühjahrsputz entscheidend ist: Ich nenne es den Schlüsselmoment. Denn spätestens, wenn ihr die aussortierten Sachen in den Keller bringt, merken Eltern an der Reaktion des Nachwusses, wie ernst es ihm mit der Entscheidung wirklich war. Manchmal hilft es schon, wenn eine Kiste noch bis zum nächsten Morgen im Flur stehen bleibt. Ganz nach dem Motto „Nochmal eine Nacht drüber schlafen.“ Leitet eure Kinder an, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen und seid ein Vorbild! Apropos: Wie sieht´s denn eigentlich bei euch im Zimmer aus? Sollte da vielleicht auch mal ein Frühjahrsputz gemacht werden?
Checkliste für den Frühjahrsputz im Kinderzimmer:
1. Vorbereitung – Zeit einplanen, Kisten bereitstellen, Musik zur Motivation
2. Aussortieren – Mit der Haufen-Methode: Behalten, Weggeben, Flohmarkt, Entsorgen
3. Kleidung & Spielzeug – Nach Größe, Zustand und Nutzung sortieren
4. Stauraum optimieren – Regale, Kisten und Schubladen sinnvoll nutzen
5. Reinigung – Staubwischen, Saugen, Wischen, Bettwäsche wechseln
6. Fenster & Vorhänge – Putzen, lüften und Vorhänge reinigen
7. Bücher & Bastelsachen – Ordnen und kaputte Dinge entsorgen
8. Kuscheltiere reinigen – Waschen oder ausklopfen
9. Aussortiertes entfernen – Dinge sofort weitergeben oder entsorgen
10. Belohnung setzen – Eine kleine gemeinsame Aktivität zur Motivation
Adina Schütze · 07.03.2025
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